In der Goldgasse in Arnstein befindet sich die ehemalige Synagoge. Das Wort „Synagoge“ bedeutet wörtlich übersetzt: „Dort, wo man zusammenkommt.“ Bis in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts kam dort die jüdische Gemeinde in Arnstein zusammen. Bei unserem Projekt „Blickwechsel“ haben wir zusammen mit den Kirchengemeinden in Thüngen, Arnstein und Billingshausen im Jahr 2005 ja ganz bewusst an die jüdischen Gemeinden in unserer Heimat und deren Geschichte erinnert. Die jüdischen Wurzeln unseres Glaubens, die Traditionen und die Geschichte des Volkes Israel haben wir damals ganz bewusst einmal in den Blick genommen.
Bei einer Führung in Arnstein konnten wir auch diese alte Synagoge besichtigen. Leider verfällt das Gebäude momentan. Dennoch birgt es z.B. wunderschöne Deckenmalereien und andere Schätze. Aus den damaligen Begegnungen, Gesprächen und Diskussionen entstand die Idee, einen Förderkreis „Alte Synagoge Arnstein“ e.V. zu gründen. Dieses Vorhaben wurde zwischenzeitlich in Arnstein, dank des großen Engagements von Herrn Roland Metz, verwirklicht.
Der neu gegründete Förderkreis „Alte Synagoge Arnstein“ e.V. hat sich nun zum Ziel gesetzt, die ehemalige Synagoge zu restaurieren und zu einem Begegnungszentrum umzugestalten – einem Ort eben, an dem man zusammenkommt. Dort wird dann Raum sein für kulturelle Ereignisse: Vorträge, Konzerte, Ausstellungen. Einen besonderen Schwerpunkt werden Begegnungen mit Israel bilden.
Deshalb hat unser Kirchenvorstand in seiner letzten Sitzung einstimmig beschlossen, dem Förderkreis beizutreten. Natürlich braucht dieser Förderkreis noch weitere Mitglieder und Förderer dieser Idee, die in unserer Region eine Bereicherung der kulturellen Landschaft sein wird.
Weitere Informationen und auch eine Beitrittserklärung zum Förderkreis können Sie in unserem Pfarramt oder beim Schriftführer des Vereins, Herrn Pfarrer Robert Foldenauer, erhalten. 
 letzte Aktualisierung: 10:22 09/08 2006
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