An(ge)dacht

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Auf zu neuen Horizonten

 

Die Zeit rast. Schon wieder ist mehr als ein halbes Jahr vorbei. Landauf, landab setzt mit den Sommerferien die Hauptreisezeit in Deutschland ein. Auf in die Berge oder an die See, Cluburlaub oder rustikales Zelten, mit dem Flieger oder im Auto, in die Nähe oder in die Ferne. Die Hauptsache ist doch: auf zu anderen Horizonten; weg aus dem Alltag und Abstand gewinnen; innehalten, die Seele baumeln lassen und den Alltagsstress vergessen, um neue Kraft zu schöpfen und dann wieder glücklich und wohlbehalten nach Hause zurückzukehren.

 

Um nicht einfach loszurasen, wäre  es sicher gut Gott um seinen Segen zu bitten: einen Moment innezuhalten, IHN um eine gute Reise zu bitten – egal, ob mit dem Auto, dem Wohnmobil oder dem Flugzeug. IHN zu bitten, dass er uns behütet und wir auch heil und gesund ankommen – sowohl am Ziel unserer Träume als auch wieder zuhause. Und wenn es doch mal arg eilig ist, reicht auch ein kurzes Stoßgebet am Lenkrad. Dann geht’s los!

Ein sehr schöner Reisesegen - auch zum länger Nachdenken -  ist folgender:

 

Geh mit Gottes Segen.
Er halte schützend seine Hand über dir,
bewahre deine Gesundheit und dein Leben
und öffne dir Augen und Ohren für die Wunder der Welt.
Er schenke dir Zeit, zu verweilen,

wo es deiner Seele bekommt.
Er schenke dir Muße,  zu schauen, was deinen Augen wohltut.
Er schenke dir Brücken,
wo der Weg zu Ende scheint,
und Menschen,
die dir in Frieden Herberge gewähren.

Der Herr segne,
die dich begleiten und dir begegnen.
Er halte Streit und Übles fern von dir.
Er mache dein Herz froh, deinen Blick weit und deine Füße stark.


Der Herr bewahre dich und uns
und schenke uns ein glückliches Wiedersehen.
Amen.

(Gerhard Engelsberger)

 

Ich wünsche Ihnen, dass Gott Sie behütet auf all Ihren Wegen.

 

Ihre Pfarrerin Eva Thelen