An(ge)dacht

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Flutlicht

 

Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. Joh 8,12

 

Im Juni beginnt die Fußballweltmeisterschaft in Russland. Viele von uns werden mit Begeisterung die Spiele im Fernsehen verfolgen. Manche gar bei unserem Gemeindefest beim „Public Viewing“ am Samstagabend.
Ohne professionelle Flutlichtanlagen in den großen Stadien wären diese sportlichen Großveranstaltungen unmöglich. Erst das Flutlicht ermöglicht das Spiel am Abend oder gar in der Nacht. Ohne das Flutlicht könnten sich die Spieler ja nicht sehen  - und erst recht nicht den Ball.
Das Flutlicht rückt die Spieler und die Ereignisse auf dem Feld ins rechte Licht - ins Rampenlicht, wenn man so will.

 

Im Johannesevangelium sagt Jesus: Ich bin das Licht der Welt. Mit den Erfahrungen der Fußball-WM leuchtet uns das vielleicht neu ein: Jesus ist für unser Leben das, was das Flutlicht im Stadion ist. Erst durch Jesus sehen wir wirklich, nehmen uns wahr, kommen miteinander ins Spiel. Ohne ihn bleibt es dunkel – so wie das Stadion ohne Flutlicht.

 

Jesus das „Flutlicht“ unseres Lebens. Das kann einleuchten. Aber bei Jesus ist es nochmal anders als im Stadion. Dort stehen im Flutlicht doch meist nur ganz besondere Personen: die Profis und Stars. Im Stadion gibt es welche im Rampenlicht und welche, die sind nur Zuschauer. Jesus aber macht keine Unterschiede. Sein Licht leuchtet allen. Bei ihm steht jeder im Flutlicht. Für ihn ist jeder von uns etwas Besonderes, also ein „Star“ im Rampenlicht. Jeder und jede, die ihm nachfolgt!

 

Matthias P. Hörning